Architektur- Einsatz von Streckmetallen

Steckmetall bzw. Streckgitter in der Industrie

Was ist Streckmetall?

Streckmetall ist ein Werkstoff mit Öffnungen in der Oberfläche; diese entstehen durch versetzte Schnitte ohne Materialverlust unter gleichzeitig streckender Verformung. Die so entstehenden Maschen des aus Tafeln oder Bändern gefertigten gitterartigen Materials sind weder geflochten noch geschweißt. Man kennt folgende Maschenformen:

Rautenmasche, Langstegmasche, Sechseckmasche, Rundmasche, Quadratmasche, Sondermasche.

Streckmetall ist auch unter dem Begriff Streckgitter bekannt. Streckgitter können auch aus Kunststoff oder anderen Materialien bestehen, sind aber meist ein Metallprodukt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Streckmetall

 

Vorteil von Streckmetall in der Architektur

Der Vorteil liegt eindeutig bei dem verlustfreien Herstellungsverfahren und der großen Auswahl an Maschenvariationen. Aber auch in der Möglickeit Farben zum Einsatz zu bringen.

Bei heute produzierten Streckmetallen kann die Maschenlänge weniger als 1 mm betragen, die größten Maschen sind bis 400 mm lang. Der flächenmäßige Anteil der Öffnungen an der Gesamtfläche liegt zwischen 4 und etwa 90 Prozent.

Zur Beschreibung eines Streckgitters dienen vier Größen: Maschenlänge, Maschenbreite, Stegbreite und Stegdicke. Die Bezeichnung 62×23-7×3 besagt zum Beispiel: Maschenlänge 62 mm, Maschenbreite 23 mm, Stegbreite 7 mm, Stegdicke 3 mm. Maschenlänge und -breite werden nicht innerhalb einer Öffnung gemessen, sondern jeweils von Knotenmitte zu Knotenmitte (siehe DIN 791).

Streckmetall-Gitter erreichen eine beachtliche Festigkeit und Flächenstabilität, da Metalle in der Regel durch das Strecken („Kaltrecken“) verspröden, das heißt gegen Verbiegen widerstandsfähiger werden.

Bei der normalen Herstellung hat Streckmetall eine geriffelte, plastisch strukturierte Oberfläche. Es ist aber auch möglich, das Gitter flach zu walzen, so dass es flach wie zum Beispiel ein Lochblech ist.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Streckmetall

Lieferbare Streckmetalle

Kunststoffe: PVC, Moplen, ...

Stahl, verzinkter Stahl, feueraluminierter Stahl, 

Edelstahl: Kupfer, Zink, Nickel, Messing, Titan, Niob

Alluminum

Farben für Steckmetalle

Aktuelle Technologien ermöglichen eine große Bandbreite an Farben und Oberflächenbehandlungen.

Die Oberflächenbehandlung kommt erst nach dem Strecken zum Einsatz. Sobald das Streckgitter seine gewünschte Masche hat, können folgende Oberflächenbehandlungen zum Einsatz kommen: 

Gerne beraten wir Sie zu den einzelnen Verfahren. Vorab haben wir Ihnen schonmal die verlinkung zu Wikipedia eingebunden.

Technik Strecken

Maschenmaße - Masche im Schnitt - Maschenweite

Maschenmaße

DL steht für die Maschenlänge und wird von der Mitte des Stegknoten bis zu der Mitte des anderen Stegknoten in der Diagonalen gemessen. Für DC, die Maschenbreite misst man von der Mitte des Stegknoten zu der Mitte des Stegknotens in der kurzen Diagonalen. (Siehe Abbildung 2; Quelle Italfim).

Masche im Schnitt

Die Stegdicke av entspricht der Dicke des Materials, siehe Abbildung 3. Hingegen steht die Stegbreite sp für die Materialbreite zwischen den Öffnungen. (Siehe Abbildung 3; Quelle Italfim).

Maschenweite

Die Längsmaschenweite wird von der Ecke Stegknoten zur anderen Ecke des Stegknoten in Richtung der langen Diagonalen gemessen und gibt damit die lichte Weite an.
Die kurze Maschenbreite wird von der Ecke desStegknoten zur Ecke Stegknoten in Richtung der kurzen Diagonalen gemessen. (Siehe Abbildung 4; Quelle Italfim).

 

 

Maschenverlauf

Die bereits vorgestellte Maschenlänge DL veräuft parrallel zu der Rollenbreite. DL wird bei den Benennung zuerst genannt, hingegen das zweite Maß steht für DC die Maschenbreite. (Siehe Abbildung 6; Quelle Italfim).

Streckgittermaschen im Fassadenbau

Brüstungen

Streckmetalle im Einsatz